Erfahrungen des Probebetriebes

         Seit 12. Dezember 2012 läuft der Probebetrieb der modernisierten Kläranlage. In der ersten Periode hatte man Schwierigkeiten zu bewältigen: einige Einrichtungen fehlten, mit den außerordentlich vielen Niederschlägen im Winter zeigte sich das Problem des vorhandenen Abwassersammlungssystems: nicht nur das Abwasser wird gesammelt, sondern auch das Niederschlagswasser. Die Menge des eingeleiteten Abwassers war an manchen Tagen doppelt so viel, wie die Kapazität der Kläranlage, was die Effektivität der Reinigung wesentlich beeinträchtigt.

         Wegen dieses Problems trafen sich die Projektpartner mehrmals, um die Maßnahmen zu der Lösung zu besprechen. Auf beiden Seiten der Grenze muss recherchiert werden, ob die Dachrinnen der Haushälter dem Kanalnetz angeschlossen sind und wo sich Punkte in der alten Kanalisation befinden, wo das Grundwasser in das Kanalnetzt eindringt (Infiltration).

         Da der Betrieb der Kläranlage gefährdet ist, wenn regelmäßig Wassermenge über die Kapazität zugeleitet wird, so arbeiten Szentpéterfa und Eberau ein SMS-System aus, das automatisch eine Meldung schickt, wenn Abwasser aus Österreich über die maximale Tagesmenge zugeleitet wird. Dies funktioniert derzeitig manuell (der ungarische Bediener liest die Menge ab und schickt ein SMS bei einer Menge von über 345 m³), jedoch das System wird bald vollautomatisch funktionieren.

         In der Zwischenzeit wurde das Kanalnetz in den österreichischen Ortschaften ausgebaut bzw. die Anschlüsse wurden errichtet, somit etwa seit März wird die Kläranlage durch die ganze Bevölkerung der Projektpartnerortschaften benutzt.      

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